Trockenbauer, Elektriker und Sanitärinstallateur kommen

Es befindet sich nun viel Material auf der Baustelle:P1030020 (Medium)P1030045 (Medium)

Der Trockenbauer hat im Dachgeschoss bereits die Querlattung angebracht und die ersten Trockenbau-Kästen angefertigt, worin die Abwasser- und Zuwasserrohre versteckt werden. Hier ein Blick auf die Toilette (rechts). Der freie Ausschnitt ist die in die Wand versetzte Badewanne:P1030021 (Medium)

Zum Vergleich noch einmal das Bild vom Bad:
2015-05-22 11_00_57-2015-05-22 10_31_38-grundriss-final.pdf.png - Windows-Fotoanzeige

Leider nur schwer mit der Kamera zu erfassen ist das sonstige Ständerwerk, das ebenfalls nahezu fertig gestellt wurde. Hier ein Blick vom Flur auf die Treppe / Schlafzimmer: P1030028 (Medium)

Und hier ein Blick auf den Waschraum aus Sicht des Kinderzimmers (da kann man dann bald nicht mehr durchschauen):P1030041 (Medium)

Da die Spitzbodentreppe bereits montiert wurde, konnten wir auch einen Blick in den Spitzboden erhaschen:P1030029 (Medium)

Das Dreiecksfenster haben wir bestellt, weil wir vor haben den Spitzboden irgendwann ausbauen zu lassen. Außerdem sieht es von außen 10x besser aus, wenn der Giebel nicht einfach nur aus Steinen besteht:P1030031 (Medium)

Wo wir aber gerade beim Thema Spitzbodentreppe sind. Ich ärgere mich wirklich sehr über die Planungsumsetzung von Seiten Viebrockhaus. Wochenlang habe ich um die Position der Spitzbodentreppe gekämpft. Hier einer meiner letzten Entwürfe, nachdem schon viele als „nicht umsetzbar“ abgewiesen wurden:Sent

Als Laie weiß ich natürlich nicht wie viel Platz so eine Treppe benötigt, aber ich habe das Glück, dass in unserer aktuellen Wohnung exakt diese Situation besteht:
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Wie man sieht beginnt der Ausschnitt der Treppe noch über der Tür mit ca. 20 cm Abstand zum rechten Türrahmen. Außerdem haben wir eine sehr steile Treppe, die man nur wechselseitig hoch- und runterlaufen kann. Sie ist also vermutlich genauso steil wie eine klassische Klapptreppe, nur eben fest verbaut.

Da wir im Haus planen den Spitzboden irgendwann auszubauen, fand ich es naheliegend von einer halbwegs normalen Steigung der Treppe auszugehen und daraus schlussfolgerte ich, dass der Ausschnitt im Extremfall sogar in der Mitte über der Tür beginnen könnte, ohne dass man sich den Kopf stößt.

Ich sendete als wie gesagt die oben genannte Skizze zu Viebrockhaus und erhielt daraufhin dieses Ergebnis mit der Aussage, das der Ausschnitt nicht weiter Richtung Dachfenster versetzt werden könnte:IMG_20150725_213356 (Medium)

 

Ich bekam die Info, dass das entsprechend der Norm (damit man sich nicht den Kopf stößt beim Hochlaufen) das Maximum darstellt. Wir nehmen also Paint und versuchen dieses Argument nachzuvollziehen:
ausgeklappt

Die „2-Meter Linie“ ist der Bereich wo die Dachschräge noch 2 Meter Kopffreiheit garantiert. Die Treppe ist davon knapp 2 Meter entfernt. Also wie zum Teufel soll man sich da auch nur ansatzweise den Kopf stoßen?

Entsprechend aufgewühlt (wir haben sehr viele Grundrisse korrigiert, weil unsere Vorgaben nicht umgesetzt wurden), habe ich dann darum gebeten, dass man an das mögliche Maximum ohne DIN-Norm geht und ich auch gut mit 190cm Kopffreiheit klar käme. Außerdem bat ich um eine Seitenansicht mit ausgeklappter Treppe. Schlussendlich kam dann das zurück und diesmal kam die Info „mehr geht nun wirklich nicht“:
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Ihr seht den Unterschied nicht? Noch mal der davor zum Vergleich:
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Ich schätze mal 10cm hat man herausgeholt. Zähneknirschend habe ich das Ergebnis akzeptiert. Es ist nun mal technisch nicht anders möglich und die Leute bei Viebrock machen das ja jeden Tag. Denkste.

Vor Ort, also kurz vor knapp, konnte ich den Bauleiter bzw. den Trockenbauer davon überzeugen, die Spitzbodentreppe möglichst weit Richtung Dachflächenfenster zu versetzen und das Ergebnis spricht Bände:
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Es waren also noch locker 50-60 cm Luft vorhanden?! Auch wenn der Ausschnitt nun da ist, wo ich ihn schon immer haben wollte, könnte ich doch zufrieden sein. Nein das bin ich leider nicht, denn die Position der Kinderzimmertüre ist nur deswegen gewählt worden, weil die Spitzbodentreppe eben angeblich nicht anders positioniert werden konnte. Ich habe also nun hinter der Türe nicht wie üblich 60-70cm Platz für einen Schrank oder Ähnliches, sondern nur 0-10cm.

Mein Fehler war, dass ich dem Trockenbauer nur auf den Ausschnitt angesprochen habe und nicht auf die Türe. Allerdings ging ich auch nicht davon aus, dass man den noch soweit hätte verschieben können. Wir werden das mit der Tür überleben, trotzdem sind solche Details für einen Bauherren ärgerlich. Der Grundriss ist nun mal mein Baby und da will ich ihn auch ordentlich umgesetzt wissen.

Aber es gab noch mehr auf der Baustelle zu sehen. Die Firma Henry Wendt (hat keine Internetseite) kommt extra aus dem Norden angereist um die Sanitärarbeiten auszuführen. Vor Ort lag dann bereits das Abwasserrohr für die Spüle/Spülmaschine bereit:
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Und da ich mich gerade so in rage geschrieben habe, lege ich gleich mal nach. Auch dieses Rohr hat uns eine Menge nerven gekostet. Zu Anfang hat Viebrockhaus den Abfluss vom Spülbecken:
2015-07-25 23_25_23-83228_Gutt_ST-Ä.pdf

einfach unter der Kellerdecke verzogen:
2015-07-25 23_25_13-83228_Gutt_ST-Ä.pdf

Bei einem Kellerraum wäre einem das normalerweise egal, aber „Keller 1“ ist in diesem Fall Wohnraum, was man auch an der Bemerkung „FBH“, also Fußbodenheizung, bemerkt. Und kein Mensch will in einem Wohnraum eine Abwasserleitung unter der Decke sehen.

Nicht so tragisch, wir befanden uns ja noch in der Planungsphase. Also baten wir um eine Ausführung, die einem Wohnraum würdig ist. Daraufhin kam das zustande:
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Die Leitung wurde also im Esstrich in die andere Richtung verlegt, dann ein Loch gebohrt, in Keller 1 mit Trockenbau versteckt und dann nach außen geführt:
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So wäre die Lösung zwar „schön“, aber keineswegs kostensparend. Viebrockhaus berechnet zwar nicht irgendwas extra, aber der gute Mann, der die Abwasserleitung ans Haus anschließt, also die Löcher in die Wand bohrt, nimmt richtig viel Kohle für die so genannte Kernbohrung (um die 300 €) und dadurch hätten wir mal eben drei an der Zahl. Und das bei einem Halbkeller.

Nach vielen vielen Gesprächen und E-Mails hat es dann aber schlussendlich geklappt. Die Leitung wurde in die andere Richtung verlegt. Ebenfalls im Estrich. Diesmal ohne Loch bohren, denn das Loch ist an der Stelle wegen der Abluft bereits vorhanden. Auch die Abkastung im Keller ist vorhanden. Demnach spart sogar Viebrockhaus Geld durch diese Änderung. In jedem Fall ärgert es mich im Nachgang, dass die Planer hier nicht gleich mitgedacht haben:
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Vor Ort haben wir dann mit der Firma Wendt die genaue Position der Wasserleitung besprochen. Als Urkunde dient die Notiz an der Wand. 78,5 cm Richtung Essen und 92,5 cm Richtung Kühlschrank:
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Hier die Abluftrohre über dem späteren Kühlschrank / Einbauschrank: P1030044 (Medium)

Im Flur hat man das Loch zum Technikraum im Keller geöffnet und die erste Leitung positioniert: P1030048 (Medium)

Und im Gäste-Bad wurde ebenfalls alles für die Toilette und das Waschbecken vorbereitet:P1030050 (Medium)

Dach wird mit Mineralwolle gefüllt, Rollladen verbaut, Klinker fertig

 

Die Dachsparren wurden mit Mineralwolle gefüllt:IMG_20150710_164141 (Medium)

So sieht dann der Arbeitsplatz aus:IMG_20150710_164150 (Medium)

Wurde denn auch die Mineralwolle mit der richtigen Wärmeleitfähigkeit verbaut (die Gutachterin hat das komischerweise nicht geprüft, zumindest habe ich es nicht mitbekommen):IMG_20150710_164209 (Medium)

Der Treppenabgang hat eine Absturzsicherung erhalten:IMG_20150710_164307 (Medium)

Wenn der Spitzboden nicht ausgebaut bestellt wird, endet die Dämmung in der Dachgeschoss-Decke:IMG_20150710_164323 (Medium)

Im Badezimmer und im Kinderzimmer haben wir Träger für die Stürze der überdachten Terrasse und vom Hauseingang:IMG_20150710_164355 (Medium) IMG_20150710_164401 (Medium) IMG_20150710_164412 (Medium)

 

Die Wärmeverluste die dadurch entstehen sollten wohl in der EnEV Berechnung enthalten sein, so die Gutachterin. Für mich ist diese Technik nicht nachvollziehbar.Ein Loch in der Decke mit einer entsprechend dicken Gewindestange oder ähnlichem sollte doch eigentlich den gleichen Effekt erzielen?! Und diese hätte man in der Mitte der Außenwand positionieren können, so dass sie eben nicht in den Raum reinragt. Naja, gehen wir mal davon aus, dass Viebrockhaus das nicht das erste mal so macht und entsprechende Erfahrungswerte besitzt.

Die Gipskartonplatten für den Ausbau des Dachgeschosses:

 

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Die Spitzboden-Klapptreppe von „Dolle profi“IMG_20150710_164700 (Medium) IMG_20150710_164714 (Medium)

Etwas lieblos funktionell zugeklebte Rollladenkästen:IMG_20150710_164842 (Medium) IMG_20150710_164851 (Medium)

Außerdem wurde das Haus nun vollständig geklinkert. Die Aussparung für den Eckstein bzw. der Zeitkapsel ist fertig gestellt. Der innere Hohlraum wurde großzügig mit Mineralwolle aufgefüllt:IMG_20150710_163547 (Medium)

Über den Türen wurde Klinker-Riemchen angebracht:IMG_20150710_163806 (Medium)

Überall wo Terrasse geplant ist, wurde der Klinker gekürzt (nennt sich Rollschicht):IMG_20150710_164946 (Medium)

Die überdachte Terrasse erhält noch eine Deckenabhängung aus weißem Holz:IMG_20150710_163840 (Medium)

Das hier sieht man dann später entsprechend auch nicht mehr:IMG_20150710_165001 (Medium)

Der fertig geklinkter Giebel, bessere Fotos folgen natürlich, wenn das Gerüst demontiert wurde:IMG_20150710_165044 (Medium)

Detailaufnahme vom Eingangsbereich:IMG_20150710_165107 (Medium)

Nach den Betriebsferien wird dann noch grau verfugt.

 

Photovoltaik-Anlage, Haustür und Fenster sind installiert

Ich zähle 15 Photovoltaik-Module:IMG_20150708_115532 (Medium)

Jetzt scrollt mal nach oben und vergleicht mal mit dem 3D-Rendering. Na sieht doch fast schon genauso aus 😉

Laut Baubeschreibung sollten die PV-Module übriges SunPower X20 Signature black-Module sein. Allerdings ist die Info etwas verwirrend. Viebrock schreibt hier was von X20 und 335 Watt:
https://www.viebrockhaus.de/vorteile/energiesparhaus-bauen/photovoltaikanlage.html

24 SunPower Signature black X20 Module mit einer Leistung von je 335 Watt erzielen ein Gesamtergebnis von 8,04 kWp. Um dieselbe Leistung zu erbringen wären 33,5 herkömmliche Module à 240 Watt auf dem Dach zu installieren.

Dabei gibt es in dem dort verlinkten PDF nur X20 mit 327 Watt und X21 mit 345 Watt.

2015-07-09 21_59_30-sp_X21_345_327_BLK_ds_DE_A4MC4_508718A (1).pdf

Schauen wir mal ins Angebot:
2015-07-09 22_03_22-0602_0001.pdf 2015-07-09 22_03_53-0603_0001.pdf

Dort ist die Rede von 3,3 kWp und 1,6 kWp bzw. insgesamt 4,9 kWp. Rechnen wir 4,9 kWp durch 15 kommen wir auf 327 Watt. Also sind es X20-327-BLK Module und keine 335 Watt.

Wir haben damals übrigens 500 € runtergehandelt und das „greenline“-Paket war 30% günstiger wegen der 60 Jahre Viebrockhaus-Aktion. Wir machen mal einen Preisvergleich, ob sich das gelohnt hat. Über Sunpower findet man so gut wie keine Preise. Die sind quasi der Mercedes in dem Segment und vertreiben kaum über Online-Shops. Im Netz habe ich Preise von 600-620 € pro Modul gefunden, wobei ich nicht weiß wie aktuell die Preise sind. Nur für die Module würden wir dann bei 9.000 € rauskommen. Installation, Wechselrichter usw. kommen dann ja noch oben drauf. Wenn die Preise aktuell waren, wäre das ein „normaler“ Preis.

Eine 5 kWP Anlage von Solarworld kostet ohne Montage, Lieferung, etc. 7.300 €:
http://www.sonnenblume-solar.de/Preis-Photovoltaik-SolarWorld-5-kWp.114.0.html

Das Paket besteht aus:

20 Solarworld Sunmodule Plus SW 250 poly
1 Wechselrichter Kostal Pico 5.5
Auch mit SMA-Wechselrichter gegen Aufpreis lieferbar
Montagesystem Fabrikat SolarWorld Sunfixplus einlagig
Verbindungsschrauben in VA-Qualität
120 m Suncable Solarkabel 6 mm2
Zubehör(Befestigungsmaterial, Stecker)

*Zuzüglich Versandkosten, Montagekosten und Netzanschlusskosten

Allerdings wären diese Module nicht tiefschwarz, nicht monokristallin (polykristalline Module haben einen schlechteren Wirkungsgrad) und sie benötigen 20 Module und damit 40 m² Dachfläche. Mein Setup benötigt nur 26 m² Fläche. Mein Dach hat also viel mehr Potential.

Wer aber genau hingeschaut hat, hat nicht nur die PV Anlage, sondern auch Fenster entdeckt. Auch die sind wie die Dachziegel eine Woche zu früh dran. Das freut uns doch:

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Die Haustür wurde auch schon eingebaut. Sie ist noch abgeklebt. Den Schlüssel haben wir übrigens schon erhalten:IMG_20150708_133859 (Medium)

Im Keller wurde dann auch noch gemauert:IMG_20150708_133744 (Medium) IMG_20150708_133810 (Medium) IMG_20150708_133824 (Medium)

Die Dachdecker waren da

Eigentlich wollten die Dachdecker erst nächste Woche kommen, aber wie so oft werden wir überrascht und der nächste Punkt auf der Liste ist abgehakt:IMG_20150704_140843 (Medium) IMG_20150704_140858 (Medium)

 

Frischluft?!IMG_20150704_141031 (Medium)

Das hier sind Träger um den Sturz der überdachten Terrasse zu halten. Eine ganz schöne Wärmebrücke, wenn ich das mal sagen darf (die Eisenträger gehen durch Wand und Dämmung): IMG_20150704_140945 (Medium)

Und die Dachflächenfenster wurden auch installiert:IMG_20150704_141019 (Medium)

 

Der Klinker fehlt jetzt nur noch auf der Eingangsseite und oben am Spitzboden. Auch die Stütze der überdachten Terrasse ist fertig geklinkert, aber ob das so richtig ist?!

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Gutachterin: „Clever… Sehr gut… Noch nicht erlebt…“

Heute war die Gutachterin von VQC zu Besuch. Diese haben wir auf eigene Kosten gebucht. VQC ist der „Haus & Hof“ Gutachter von Town & Country und ich bin jetzt mal gemein: Ich denke die haben eine gewisse Erfahrung in der Erfassung von Mängeln.

Die Gutachterin hatte vorher noch kein Viebrockhaus besichtigt. Bisher waren es neben Town & Country nur Häuser von Heinz von Heiden und anderen kleineren Bauunternehmen aus der Region.

Neben der offensichtlichen Erfahrung sprach mich aber auch der Preis an. VQC war locker 1000 € günstiger als die Baubegleitung vom TÜV. Es gab zwar noch einen günstigeren Anbieter, aber das war eine einzelne Person über die ich in keinem Baublog Informationen fand.

Bei VQC ist auch ein Blower Door Test inklusive, den man nicht abbestellen kann, weil er Voraussetzung zur Erlangung des anschließenden Zertifikates ist. Doppelt hält besser, könnte man sagen, denn Viebrock macht ja ebenfalls einen.

Jedenfalls war heute der Termin. Die Gutachterin war pünktlich zur Stelle und hat immer wieder besonders positive Punkte gefunden. Sie betonte, dass man sieht, dass Viebrock schon viele Jahre baut und ein Qualitätsmanagement besitzt, da gerade auf die Details geachtet wurde. z.B. waren alle Innenwände im Sockelbereich mit einem Schutz angestrichen worden. Auch fand sie es besonders positiv, dass über den Türausschnitten zur Decke hin ein kleiner Spalt gelassen wurde, damit die mit der Zeit arbeitende Betondecke nicht auf den Sturz, sondern auf die Wände drückt. Beides hatte sie vorher noch nirgends gesehen.

Auch viel Lob erhielt der Dachstuhl. Seitliche Kräfte usw. (Sorry, den Fachjargon, kann ich nicht 1:1 wiedergeben) wurde mit Stahlelementen und in der Spitze auch mit zusätzlichen Stützkonstruktionen aus Holz abgefangen, die keineswegs üblich seien.

Sie hat nur zwei Punkte gefunden, die sie aber an Hand des Bodengutachtens und der exakten rechtlichen Lage bezogen auf weiße Wannen noch einmal prüfen wollte:

1.) Gegen aufsteigendes Wasser muss an der Außenwand eine Folie aufgebracht werden. Diese ist aktuell mit Bitumen verklebt und führt hinter die Kellerdämmung. Sie vermutet, dass diese Folie auch die Dämmung selbst abdecken sollte, damit evtl Feuchtigkeit nicht zwischen Dämmung und Kellerwald landet, sondern eben außerhalb.

2.) Die Kellerschachtfenster haben keine Abwasserrohre, sondern Drainagerohre. Also welche mit Löchern:

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Auch hier war sie sich nicht sicher, ob das korrekt ist, da das Wasser noch auf Höhe der Kellermauer ins Erdreich dringt.

Dazu erhalte ich aber die Tage Infos.

Ich habe übrigens auch einen Mangel gefunden. Der Viebrockhaus Eckstein, wo später unsere Zeitkapsel drin verewigt wird, wurde falsch herum eingebaut. Eigentlich sollte die kurze Seite neben dem Fenster liegen, jetzt ist es doch die lange geworden. Aktuell sieht man das nur an Hand des Platzhalter aus Holz, sollte also noch Zeit für Korrekturen sein:

IMG_20150626_131607So ähnlich wird er später aussehen:

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Und dann noch das Loch, das zuerst einen Stein zu tief versucht wurde zu erstellen, aber das zählt wohl nicht als Mangel 😀

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Hier noch zwei Bilder vom Wandaufbau im Detail:

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Mein Versuch ein Panoramabild vom Dachstuhl zu machen:

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Und anschließend noch der fertige Klinker auf der Südseite:

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Wir haben ein Dach

In strömendem Regen wurde das Dach errichtet.

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Die überdachte Terrasse ist so gut wie fertig geklinkert

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Die Treppe zum Keller hat eine Absturzsicherungerung erhalten:

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Und der eigentliche Zugang zum Keller wurde ebenfalls zugenagelt, damit keiner runterfällt:

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Naturbelassene Holztreppe

Ich präsentiere unsere naturbelassene Holztreppe. Schön schlicht und steil. Billig kann ja jeder.

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Über die konnten wir nun auch einen Blick aufs Dachgeschoss riskieren.

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Auf der Baustelle darf übrigens nicht geraucht werden.

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Ansonsten wurde nun auch das Gerüst auf der anderen Seite bis zum  Spitzboden hoch gebaut.

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Und alle Fenster und Türen wurden mit Dämmung umrahmt um auch hier die letzten Wärmebrücken auszumerzen.

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Der Keller ist übrigens wasserdicht. Es stehen schon 5cm Wasser durch die Regenfälle der letzten Tage. Gemauert wurde dort noch nicht. Ich denke mal hier geht es erst nach dem Dach weiter.

Umlaufende Perimeter-Dämmung seit 2015 Standard

Wir haben unser Haus im Jahr 2014 bestellt und letztes Jahr war es wohl noch so, dass die Steinwolle ab der Bodenplatte auf die Wand montiert wurde. Im Bemusterungstermin hatte man uns daher wegen der geplanten bodengleichen Terrasse für ca. 300 € Aufpreis auf der West-Seite eine wasserdichte Perimeter-Dämmung verkauft.

Gestern sah ich aber auf der Baustelle, dass die Perimeter-Dämmung um das ganze Haus herum ausgeführt wurde:2015-06-18 00_48_53-P1020831.JPG - Windows-Fotoanzeige

Diese ist ca. 40 cm hoch. Erst darüber folgt dann die Steinwolle. Hinter der Perimeter-Dämmung scheint auch noch so etwas wie Teerpappe zu sein und das ganze ist auch noch mit Bitumen vollgekleistert, damit es wasserdicht wird.

Die Bestätigung, dass das ab diesem Jahr Standard ist, kam übrigens vom Bauleiter:

Wir haben den Standard seit Anfang diesen Jahres geändert.
Seid Januar wird die Sockelausbildung umlaufend entsprechend einer erhöhten Terrasse ausgebildet.
Diese wird Ihnen jedoch nicht in Rechnung gestellt.

Mit freundlichen Grüßen aus Kerpen

Dann sagen wir mal Danke schön!